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Donnerstag, 15. Juli 2010

Channeln 2

Im Dezember 2009 habe ich in einem Beitrag hier in diesem Blog mit dem Titel "Was ist Channeln?" die grundsätzlichen Fragen zu diesem Thema behandelt. Auch danach hat es immer wieder Fragen zum Thema "Channeln" gegeben. Um weiter zu klären, was Channeln ist und was es leisten kann und was nicht, werde ich im Folgenden den Vorgang des Channelns näher beschreiben und auf die eine oder andere gestellte Frage eingehen.

Zunächst eine kleine persönliche Geschichte hierzu:
Meine Frau Noreia (http://www.noreia-lunava.net/) und ich, wir machen seit mehreren Jahren immer wieder einmal individuelle Einweihungsreisen -nur wir zwei - unter der direkten Führung der Geistigen Welt. Wiederholt hat uns so unser Weg auf die britischen Inseln geführt. Einmal, als Noreia gerade MERLIN channelte, stockte dieser und sagte uns dann, dass er gerade nach einem Wort in Noreias System suche, um dasjenige ausdrücken zu können, was er uns mitteilen möchte. Er suchte und suchte und fand kein Wort (im wahrsten Sinne des Wortes!). Dieser Vorgang dauerte bestimmt eine Minute, wenn nicht länger.

Danach sagte er, dass er nun in meinem System suchen werde. Aber auch bei mir wurde er nicht fündig. Er formulierte sich dann komplett anders, um dasjenige zum Ausdruck zu bringen, was er uns sagen wollte.

Was kann man aus dieser kleinen Geschichte lernen?
Nun, auf jeden Fall mindestens zweierlei: Zum einen sprechen die Wesen der Geistigen Welt keine einzige irdisch-menschliche Sprache und zum anderen benutzen sie unser eigenes Vokabular, wenn sie sich durch uns mitteilen.

Egal, um welche Art von höheren Wesen es sich auch handelt: Sie alle sprechen keine einzige irdisch-menschliche Sprache, sondern nur die eine universale. Die universale Sprache wird auch gar nicht gesprochen, denn ab der fünften Dimension aufwärts haben Wesen keinen Mund mehr. So ist die universale Sprache ein Code, der jede Wahrheit und jede Illusion als eine energetische Struktur darstellen kann, die rein energetisch übertragen und wahrgenommen wird. Dabei handelt es sich um eine Art höherer Telepathie. Telepathie i.e.S. findet in der vierten Dimension statt.

Die Wesen ab der fünften Dimension aufwärts brauchen also überhaupt keine Sprachen zu lernen, um sich untereinander verständigen zu können, da sie alle die eine universale Sprache beherrschen.

Wenn ein Channel eine Botschaft eines höheren Wesens oder Bewusstseins channeln möchte, dann geschieht Folgendes:
Die Frage des Medium wird in dem Medium selbst in seinen höheren Wesensanteilen in die universale Sprache übersetzt. Als Frage in der universalen Sprache wird diese z.B. an den jeweiligen Aufgestiegenen Meister gerichtet. Dieser nimmt diese Frage wahr und antwortet nun wiederum in der universalen Sprache, wobei er sich auf der niedrigst möglichen Ebene an das Channel richtet, aber niemals auf einer Ebene unterhalb der fünften Dimension.

Jedes Medium empfängt also die jeweilige Botschaft eines höheren Wesens auf einer Ebene ab der fünften Dimension aufwärts. Auf diesen Ebenen ist kein Channel bewusst anwesend. Die Botschaft in der universalen Sprache muss daher nun noch INNERHALB des jeweiligen Mediums mit Hilfe seines eigenen Wortschatzes in seine eigene irdische Sprache übersetzt werden. Dabei durchläuft die jeweilige Botschaft zwangsläufig den Persönlichkeitsfilter des jeweiligen Channels, also dessen Ego. Dieser Vorgang ist bei allen Medien derselbe, also auch bei den Hörmedien.

Je nachdem, wieviel Ego ein Channel noch hat bzw. welche speziellen Themen ein Medium noch nicht für sich persönlich innerlich geklärt hat, wird die Botschaft verunreinigt oder verfälscht. Die reinsten irdischen Medien kommen derzeit auf einen Reinheitsgrad von durchschnittlich 95%. Das ist sehr viel und wird nur von sehr wenigen Medien tatsächlich auch erreicht.

Die Geistige Welt teilte uns überdies mit, das schon bald nur noch Channels einen nennenswerten Reinheitsgrad aufrecht werden halten können, die zumindest teilaufgestiegen sind.

Bei genauerer Betrachtung müsste man noch zwischen Reinheitsgrad und Wahrheitsgehalt unterscheiden, denn es gibt Medien, die zwar tatsächlich channeln, dabei aber an Wesen geraten, die ihnen Botschaften übermitteln, die nicht aus der göttlichen Wahrheit kommen, sondern Illusionen (Lügen, Täuschungen) beinhalten. Es gibt bekannte Medien, deren Channelings einen Wahrheitsgehalt von unter 50% haben.

Channelings können sehr wertvoll sein, denn das Channeln ist eine sehr gute Möglichkeit, um göttliche Wahrheit zu empfangen. Jedoch sollte sich niemand von Channelings oder gar einzelnen Channels abhängig machen und alle Informationen ungeprüft glauben. Keine Information ist per se wahr, nur weil sie gechannelt wurde oder von einer bestimmten Quelle oder einem bestimmten Medium stammt.

Ich kann nur immer wieder betonen, dass man überhaupt nichts ungeprüft glauben sollte, egal welcher Quelle eine Information (angeblich) entstammt und auf welche Art und Weise diese Information (angeblich) zu uns gelangt ist, ob durch Offenbarung, Erkenntnis oder Channeln oder sonstwie.

Nimm jede Information unvoreingenommen wahr und prüfe sie dann. Und wie prüfst Du sie? Innerlich! Und wie genau? Mit Deinem Herzen! Denn das Herz ist das Durchgangstor zur Einheit.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Was ist Channeln?

Auf die enge Verbindung zwischen den Begriffen "Channeln", "Aufstieg" und "Lichtarbeit" habe ich in den entsprechenden voran gegangenen Beiträgen bereits hin gewiesen. Hier soll es daher ausschließlich um das Channeln selbst gehen.

Das eingedeutschte Verb "channeln" kommt aus dem amerikanischen Englisch. "Channel" heißt "Kanal" und "to channel" wird oft etwas holprig mit "Kanal sein" übersetzt, obwohl es sich nicht um ein Sein, sondern um ein Tun handelt. Daher ist "to channel" treffender mit "übertragen" bzw. "übermitteln" übersetzt.

Als "Channel" oder "Channelmedium" bezeichnet man einen Menschen, der channelt.

"Channeln" ist die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Informationen von einer Quelle, die außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt. Im engeren Sinne versteht man unter "channeln" das Übermitteln von verbalen Informationen. Die Quelle solcher Information kann alles Mögliche sein, z.B. Gott, Engel, Aufgestiegene Meister/innen, höhere Bewusstseine, wie das Christus-Bewusstsein oder das eigene Höhere Selbst, Naturwesen, Tiere, Pflanzen, Steine. In den vier letzten Fällen channelt man jeweils den Geist der genannten Wesenheiten, also deren fünft-dimensionalen Anteil.

Im Prinzip können auch Verstorbene und erdgebundene Seelen gechannelt werden. Davon ist jedoch abzuraten, da man sich dadurch auf die vierte Dimension ausrichtet und dann vielleicht in dieser Dimension "hängen" bleibt. Es könnte dann sein, dass man danach höhere Wesen zu channeln glaubt und doch nur auf Wesen aus der vierten Dimension "herein gefallen" ist.

Wenn man sich von vornherein einzig auf die lichten Ebenen (also ab der fünften Dimension) ausrichtet, gerät man kaum unbeabsichtigt an Astralwesen. Seriöse Channel-Lehrer lehren ohnehin nur die Anbindung an die Lichtwelt. Die Kommunikation mit dem Totenreich ist ein Spezialgebiet. Man muss schon sehr weit entwickelt sein, um beides ganz klar erkennen, unterscheiden und trennen zu können. Menschen, die mit Toten sprechen, sind meist keine geeigneten Channelmedien und umgekehrt. Allgemein sollte man die Toten in Ruhe lassen. Sie eignen sich ohnehin nicht als Quelle für höheres Wissen. Alle anderen Gründe für eine Kontaktaufnahme wären außerdem selbstsüchtig. Sie dienen weder der eigenen Entwicklung, noch derjenigen der Verstorbenen.

Das Ergebnis eines Channelvorgangs nennt man "Channeling". Es ist meist ein Fließtext, also eine Abfolge von sinnvoll zusammenhängenden Sätzen. Bilder oder Farben werden eher selten übermittelt. Ein Farb- oder Bilderleben ist meist nicht das Resultat eines Channelvorgangs, sondern kommt auf unterschiedlichen anderen Wegen zustande. Verschiedenste Gefühle können sich einstellen als Reaktion auf das Channeln von Energien. Gechannelte Wörter werden von den Medien meist als Gedanken wahrgenommen, seltener als gesprochene Worte, innerlich gehört. Dabei ist die Stimme immer die gleiche, die sich metallern anhört. Diese Art von Medium wird Hörmedium genannt.

An dieser Stelle räume ich gerne mit einem alten Vorurteil auf, wonach Hörmedien verlässlicher sein sollen als Gedankenmedien, nur weil Hörmedien die Wörter hören. Wenn z.B. in deutscher Sprache gechannelt wird, dann verwenden die jeweiligen Quellen stets das Hochdeutsche. Wenn ein Hörmedium dann z.B. "frägt" anstatt "fragt" channelt, oder "Elohims" anstatt "Elohim", dann wird man feststellen, dass diese Wörter von den entsprechenden Medien in ihrer Umgangssprache verwendet werden, obwohl sie kein Hochdeutsch sind. An solchen Beispielen lässt sich erkennen, dass die einzelnen Wörter im Bewusstsein des Hörmediums geformt werden und die gechannelten Informationen daher genauso durch den Persönlichkeitsfilter gehen, wie bei Gedankenmedien.

Für den Hörer oder Leser eines Channelings haben die erhaltenen Informationen in der Regel zuvor drei Stationen durchlaufen, bevor sie beim Empfänger ankommen:
Alle Informationen von lichtvollen Channelings gehen zunächst von der Quelle allen Lebens, also der Göttlichen Wahrheit, aus. Aus dieser Quelle speisen sich alle höheren Wesen und Bewusstseine, die dann ihrerseits eine Verbindung mit einem Channel eingehen, welches dann die Botschaften des jeweiligen Wesens channelt, bevor dieses Channeling gehört bzw. gelesen werden kann.

Schon allein deshalb ist es für jeden Menschen, der aufsteigen möchte, ratsam, das Channeln selbst zu erlernen, damit eine der insgesamt vier Stationen wegfällt. Ein weiterer Grund ist die Multiplikatorfunktion. Jeder Mensch, der channeln kann, ermöglicht es immer mehr und mehr weiteren Menschen, in den Genuss von Channelings zu kommen. Schließlich ist das Erlernen und Praktizieren des Channelns der bisher geeignetste Weg zur Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst. Auch das Höhere Selbst kann gechannelt werden. Im Laufe der weiteren Entwicklung eines Channels wird der Kanal zwischen dem Normal-Bewusstsein und dem Höheren Selbst des Menschen immer offener und weiter und ein Mensch ist schließlich in der Lage, aus seinem eigenen Höheren Selbst heraus zu sprechen, ohne dass ihm die einzelnen Wörter quasi diktiert werden. Dies funktioniert auch mit anderen höheren Wesen, die bei diesem Vorgang dann die Rolle des Höheren Selbstes übernehmen.

Jeder Mensch, der Energien überträgt, sollte sich selbst dabei stets heraus halten und ausschließlich als Kanal für höhere Quellen dienen, anstatt Energien aus sich selbst heraus zu erzeugen. Das Channeln von Informationen ist dagegen nur ein Übergangsstadium hin zum Sprechen als Aufgestiegenes Wesen aus der Einheit mit dem eigenen Höheren Selbst heraus. Als Ziel ist beiden Wegen gemeinsam, dass es schließlich zwischen dem aufgestiegenen Wesen und der Quelle allen Lebens keine weitere Station mehr gibt, egal ob es um die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Wahrheit geht.

Dass das Channeln nur eine Krücke ist, von der man nicht abhängig werden sollte, ergibt sich schon aus der Definition, nach welcher die Quelle gechannelter Information außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt und meist nicht mit der Quelle allen Lebens identisch ist. Das Ziel ist deshalb die bewusste Vereinigung mit dem eigenen Höheren Selbst, wodurch sich eine Zwischenstation zwischen dem Menschen und der göttlichen Quelle erübrigt.

Gechannelte Informationen sind auch etwas anderes als Erkenntnisse. Sie sind zunächst ungeprüftes Wissen, das meist über drei Stationen zum Empfänger gelangt ist. Bei einer Erkenntnis ist es dem Erkennenden gelungen eine direkte Verbindung zwischen seinem Normal-Bewusstsein und der Göttlichen Wahrheit herzustellen. Wenigstens für den Moment der Erkenntnis befindet der Erkennende sich im Gewahrsein Gottes. Erkenntnisse können durch gechannelte Informationen nicht ersetzt werden. Ohne eigene Erkenntnis ist eine Entwicklung des Bewusstseins nicht möglich, ohne gechannelte Information jedoch sehr wohl!

Obwohl ich das Erlernen und Anwenden des Channelns jedem Lichtarbeiter nur sehr ans Herz legen kann, um die Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst zu fördern, ist dieser Weg niemals ein Ersatz für eigene Erkenntnisse. Ich empfehle daher jedem Lichtarbeiter über alle wichtigen Fragen des Aufstiegs - am besten wiederholt - in Meditation zu gehen, um sich um eigene Erkenntnis zu bemühen. Die Mühe lohnt sich, denn die Früchte eigener Erkenntnis können unermesslich sein.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Was ist Aufstieg?

"Aufstieg", "Lichtarbeit" und "Channeling" sind drei Wörter, die in unserem Sprachgebrauch relativ neu sind. Sie alle stammen aus dem englischen Sprachraum und sind gleichzeitig und in inhaltlichem Zusammenhang aufgekommen. "Aufstieg" und "Lichtarbeit" sind Übersetzungen von "ascension" bzw. "lightwork". Das Wort "Channeling" wurde wegen Unübersetzbarkeit fast im Original belassen, außer dass man ein "l" weggelassen hat.

Lichtarbeit ist das Vehikel für den Aufstieg und ein Lichtarbeiter ist ein Mensch, der den Weg des Aufstiegs geht. (Zum Thema "Lichtarbeit" siehe meinen ausführlichen Beitrag vom August 2009.) Das Channeln von Informationen und Energien bzw. das Aufnehmen derselben waren und sind die beiden Hauptinstrumente der Lichtarbeit. Soweit in aller Kürze zu den Zusammenhängen.

Dass es Menschen gibt, die sich als Lichtarbeiter bezeichnen, obwohl sie nicht den Weg des Aufstiegs gehen, steht auf einem anderen Blatt. Ebenso, dass einige Menschen ihr Tun als Lichtarbeit bezeichnen, obwohl dies weder mit Lichtarbeit noch mit Aufstieg zu tun hat. Auch wird das Channeln nicht immer nur für den Aufstieg eingesetzt. All das kann und darf so sein, hat dann aber nichts mit wirklicher und wahrhaftiger Lichtarbeit zu tun. Dabei geht es ausschließlich um begriffliche Klarheit und nicht um die Beurteilung des Tuns anderer. Jeder kann tun und lassen, was er will, sollte aber jeweils angemessene Bezeichnungen für sein Tun verwenden. Was Lichtarbeit ist und was keine Lichtarbeit ist, habe ich in dem entsprechenden Beitrag ausführlich erklärt und begründet.

Bezüglich des Aufstiegs kann man grob vier Gruppen von Menschen unterscheiden:
1. Die träge Masse, welche derzeit noch die Mehrheit der Menschen ausmacht, die nicht den Weg des Aufstiegs gehen.
2. Die Pessimisten, die zwar mindestens verstanden haben, dass die Welt sich in einem massiven Wandel befindet, aber davon überzeugt sind, dass alles ganz schlimm enden wird und schon deshalb nicht den Weg des Aufstiegs gehen.
3. Die naiven Optimisten, die im Extremfall glauben, dass die gesamte Erdenmenschheit am 21.12.2012 automatisch aufsteigen wird und deshalb auch nichts tun, außer hoffen, abwarten "und Tee trinken".
4. Jener kleine Prozentsatz, von dem auch Sai Baba unter dem Link in meinem vorletzten Beitrag spricht, der erkannt hat, dass nur diejenigen aufsteigen werden, die aktiv etwas für ihren Aufstieg tun, wobei der Zeitpunkt des Aufstieg für jeden Menschen ein anderer ist und nicht im voraus feststeht.

Die Masse der Menschen hat entweder noch nichts von Aufstieg gehört, oder hält dies für Unsinn. Allerdings ist das Thema "2012" mehr und mehr in der Welt-Öffentlichkeit präsent, wodurch jeder Mensch nun die Chance erhält, auch von dem Thema "Aufstieg" als einzigem individuellen Ausweg aus dem Dilemma zu erfahren und sich für diesen Weg zu entscheiden!

Denn soviel ist gewiss, dass die Frequenz sich weiter erhöht, die Energie auf Erden weiter an Stärke zunimmt und immer mehr verschiedene Energie-Qualitäten verfügbar sind. Somit wird jeder einzelne Mensch auf Erden schon in wenigen Jahren nur noch die Möglichkeit haben, sich entweder diesen Energien des Aufstiegs anzupassen oder zwangsläufig zu exkarnieren, da kein Körper auf Dauer Energien der fünften Dimension aushalten kann, ohne sich anzupassen.

Die Pessimisten sind Menschen, die sich aus negativen Quellen einseitig informiert haben und zu früh für sich eine Entscheidung getroffen haben. Sie glauben z.B., dass wir mit einem großen Himmelskörper (nahezu) zusammenstossen werden, oder dass die Illuminati siegen werden, oder dass die Erde von negativen Aliens erobert wird, oder oder oder. Mit diesen Menschen ist vermutlich am wenigsten zu rechnen, denn es ist immer schwer, ein einmal gefälltes Vorurteil wieder auf zu geben. Zu dieser Gruppe gehören auch die Menschen, die glauben, dass rechtzeitig vor dem Weltuntergang die "Auserwählten" gerettet werden würden, z.B. durch eine Evakuierung seitens des Ashtar Kommandos.

Die naiven Optimisten machen im Extremfall den Denkfehler, dass sie drei verschiedene Begriffe von Aufstieg einander gleichsetzen, nämlich die Begriffe des globalen Aufstiegsprozesses, des kollektiven Aufstiegs und des individuellen Aufstiegs. Sie unterliegen einer oder mehrerer der folgenden Illusionen:
a) Alle Menschen werden auf jeden Fall aufsteigen.
b) Alle Menschen werden zur gleichen Zeit aufsteigen.
c) Entweder steigen alle Menschen auf oder keiner.
d) DER Aufstieg geschieht am 21.12.2012 oder zu einem bestimmten anderen Datum.
e) Um aufzusteigen reicht es aus, aufsteigen zu wollen, der Rest geschieht von selbst.

Es gibt noch mehr Irrtümer zum Thema "Aufstieg", aber diese hier sind mir sofort eingefallen, da sie mir immer wieder begegnet sind.

Alle Zeit verläuft zyklisch. Unser Universum als Ganzes befindet sich schon länger im Prozess des Aufstiegs. Es gibt daher im gesamten Universum nur noch etwa 2000 Planeten, auf denen es noch Leben auf der materiellen Ebene gibt. Da wir also zu den wenigen Planeten gehören, die der universalen Entwicklung weit hinterher hinken, hat die Geistige Hierarchie sich einen Plan überlegt, um uns Menschen auf Erden bei unserem Aufstieg zu unterstützen, ohne dass dabei Kosmische Gesetze verletzt werden.

Der kleinste der großen Zyklen besteht darin, dass unser gesamtes Sonnensystem die Plejaden innerhalb von etwa 26.000 Jahren einmal umrundet. Innerhalb dieses Zyklus befinden wir uns ebenfalls in einer Phase des Aufstiegs, die am 21.12.2012 endet. Damit möglichst viele Menschen ihren individuellen Aufstieg schaffen, werden wir immer intensiver mit Energien des Aufstiegs bestrahlt. Am 21.12.2012 werden diese Energien die Frequenz der fünften Dimension erreicht haben und diese Frequenz ab da aufrecht erhalten, damit dann kein erneuter Abstieg mehr möglich ist. Dieses Geschehen in der Zeit nennt man den globalen Aufstiegsprozess, wobei die Zeit bis zum 21.12.2012 der Vorbereitung dient und danach erst der eigentliche Aufstiegsprozess beginnt, denn dafür ist das Erreichen der Frequenz der fünften Dimension die Voraussetzung. Ab dem 21.12.2012 wird uns nach und nach alles an Energien zur Verfügung stehen, was wir für unseren vollständigen individuellen Aufstieg brauchen. Rein im Bewusstsein ist für Einzelne ein Aufstieg auch vor dem 21.12.2012 möglich, nur nicht zusammen mit dem physischen Körper. Dieses wird noch viele Jahre dauern.

Zu diesem Prozess gehört auch, dass sich Aufgestiegene Meister/innen aus allen Teilen des Universums auf Erden inkarniert haben, um uns physisch-irdisch zu unterstützen. Außerdem sind da Scharen von Engelwesen, die nicht inkarnierten Aufgestiegenen Meister/innen und das Ashtar Kommando, welches eine Abordnung der Intergalaktischen Konföderation ist. Die Raumschiffe unserer Raumgeschwister befinden sich im Orbit, meist in der fünften oder vierten Dimension. Die für uns jetzt entscheidende Phase des globalen Aufstiegsprozesses endet mit dem kollektiven Aufstieg, dessen Zeitpunkt noch nicht feststeht.

Von dem kollektiven Aufstieg kann gesprochen werden, wenn nahezu alle Erdenmenschen individuell aufgestiegen sein werden, was, wie bereits erwähnt, für den einzelnen Menschen nicht feststeht, da es von seinem Engagement abhängt.

Aufstieg ist zunächst und zu allererst ein individuelles Geschehen. Der Aufstieg meint die Entwicklung des Bewusstseins des Menschen innerhalb seines individuellen Seins. Jede Entwicklung ist spirituelle Entwicklung und jede spirituelle Entwicklung ist Bewusstseins-Entwicklung. Dabei gibt es für den einzelnen Menschen zwei Wege, die beide Teil seines Menschseins sind. Jeder Mensch ist ein individueller Ausdruck des Göttlichen. Jeder Mensch ist multidimensional, existiert also auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Auf der materiellen Ebene (3. Dim.) sind wir mit unseren physischen Körpern anwesend, auf der Astralebene (4.Dim.) mit unseren Astralkörpern, in der fünften Dimension mit unseren Lichtkörpern usw.

Unser Normalbewusstsein befindet sich in der vierten Dimension. Von dort aus haben wir ein Teilbewusstsein unseres viertdimensionalen Seins und wir haben ein Bewusstsein von bzw. über unseren Körper, wir sind aber nicht bewusst unser Körper. Die Ausdehnung unseres Bewusstseins innerhalb unserer Körper, sowohl nach unten in den physischen Körper hinein, als auch nach oben in die höheren Körper hinein, heißt Aufstieg.

Auf dem Pfad der Erleuchtung dehnen wir im Unterschied zum Aufstieg unser Bewusstsein über die Grenzen unseres individuellen Seins hinaus aus. Ein Erleuchteter erfährt keine Dualität mehr und erlebt sich selbst als das eine SEIN, obwohl es ihn immer noch individuell gibt und er sogar fast immer noch Ego hat, nur dass es keine Identifikation mehr mit dem Ego gibt und es daher letztlich keine Macht mehr über den Menschen hat. Aber auch der Erleuchtete unterliegt noch zahlreichen Illusionen. Ein aufgestiegener Mensch erfährt ebenfalls keine Dualität mehr, erlebt sich aber immer noch als Individualität, jedoch jetzt als eins mit allem, als ein Teil des großen Ganzen.

Alle Menschen sind individuell verschieden. Wie sollten sie da alle gleichzeitig aufsteigen? Jeder Mensch geht seinen ganz individuellen Weg in seinem ganz eigenen Tempo. Jeder einzelne Mensch, der den Weg des Aufstiegs geht, wird somit irgendwann, wenn er reif dafür ist, aufsteigen. Der individuelle Aufstieg in die fünfte Dimension besteht in der Entwicklung fünfdimensionalen Bewusstseins. D.h., dass ein Mensch sich seines Seins innerhalb der untersten fünf Bewusstseins-Dimensionen bewusst ist bzw. dass er bewusst dieses Sein ist, denn Bewusstsein heißt vereinfacht gesprochen bewusstes Sein, dass man sich also seines - zunächst eigenen - Seins bewusst ist bzw. dass man bewusst dieses sein eigenes Sein ist.

Man steigt zuerst in die fünfte Dimension auf, was heißt, dass man individuelles fünfdimensionales Bewusstsein erlangt. Aufstieg ist keine Bewusstseinsverlagerung. Man "verschiebt" sein Bewusstsein nicht in die fünfte Dimension hinein, denn dann hätte man ein fünf-t-dimensionales Bewusstsein und kein fünf-dimensionales. Ein fünfdimensionales Bewusstsein zu haben, heißt, voll bewusst sein physischer Körper, sein Ätherkörper, sein Astralkörper, sein Emotionalkörper, sein Mentalkörper, sein spiritueller Körper und sein Lichtkörper zu sein! Von da aus sind dann weitere Aufstiegsschritte möglich, indem man nach und nach sein 6.-dimensionaler Anteil wird, dann sein 7.-dimensionaler usw. bis zur "oberen" Grenze des individuellen Seins.

Es gibt neben dem Aufstieg durch die Dimensionen des eigenen Seins noch einen speziellen Aufstiegsschritt und einen zweiten Aufstiegsweg. Der Aufstieg ins Christus-Bewusstsein geschieht über die 7. Dimension. Christus ist keine Wesenheit, sondern reines Bewusstsein. Die Begriffe "Christus" und "Christus-Bewusstsein" sind daher identisch. "Christus-Bewusstsein" ist wiederum nichts anderes als die unserem Kulturkreis zugehörige Bezeichnung für das Einheits-Bewusstsein Gottes. Als aufgestiegenes Wesen bist Du für Dich in einem Bewusstsein des Einsseins. Du erlebst Dich als eins mit allem. Dies ist jedoch etwas anderes als das Einheits-Bewusstsein Gottes!

Die andere Art des Aufstiegs ist der Aufstieg ins Avatarsein. Es gibt demnach zwei Arten von Avataren: Avatare per se und Avatare Kraft ihrer Entwicklung. Ein Avatar per se ist eine direkte Emanation des Göttlichen. Diese verbindet sich unmittelbar mit einem menschlichen Körper ohne je zuvor eine Entwicklung durchgemacht zu haben. Nach Abschluss der irdischen Aufgabe zieht sich das Göttliche wieder ganz zurück. Anders ist dies bei Avataren, die dies durch Entwicklung geworden sind. Sie sind die freiesten Wesenheiten, die man sich vorstellen kann.