Im Dezember 2009 habe ich in einem Beitrag hier in diesem Blog mit dem Titel "Was ist Channeln?" die grundsätzlichen Fragen zu diesem Thema behandelt. Auch danach hat es immer wieder Fragen zum Thema "Channeln" gegeben. Um weiter zu klären, was Channeln ist und was es leisten kann und was nicht, werde ich im Folgenden den Vorgang des Channelns näher beschreiben und auf die eine oder andere gestellte Frage eingehen.
Zunächst eine kleine persönliche Geschichte hierzu:
Meine Frau Noreia (http://www.noreia-lunava.net/) und ich, wir machen seit mehreren Jahren immer wieder einmal individuelle Einweihungsreisen -nur wir zwei - unter der direkten Führung der Geistigen Welt. Wiederholt hat uns so unser Weg auf die britischen Inseln geführt. Einmal, als Noreia gerade MERLIN channelte, stockte dieser und sagte uns dann, dass er gerade nach einem Wort in Noreias System suche, um dasjenige ausdrücken zu können, was er uns mitteilen möchte. Er suchte und suchte und fand kein Wort (im wahrsten Sinne des Wortes!). Dieser Vorgang dauerte bestimmt eine Minute, wenn nicht länger.
Danach sagte er, dass er nun in meinem System suchen werde. Aber auch bei mir wurde er nicht fündig. Er formulierte sich dann komplett anders, um dasjenige zum Ausdruck zu bringen, was er uns sagen wollte.
Was kann man aus dieser kleinen Geschichte lernen?
Nun, auf jeden Fall mindestens zweierlei: Zum einen sprechen die Wesen der Geistigen Welt keine einzige irdisch-menschliche Sprache und zum anderen benutzen sie unser eigenes Vokabular, wenn sie sich durch uns mitteilen.
Egal, um welche Art von höheren Wesen es sich auch handelt: Sie alle sprechen keine einzige irdisch-menschliche Sprache, sondern nur die eine universale. Die universale Sprache wird auch gar nicht gesprochen, denn ab der fünften Dimension aufwärts haben Wesen keinen Mund mehr. So ist die universale Sprache ein Code, der jede Wahrheit und jede Illusion als eine energetische Struktur darstellen kann, die rein energetisch übertragen und wahrgenommen wird. Dabei handelt es sich um eine Art höherer Telepathie. Telepathie i.e.S. findet in der vierten Dimension statt.
Die Wesen ab der fünften Dimension aufwärts brauchen also überhaupt keine Sprachen zu lernen, um sich untereinander verständigen zu können, da sie alle die eine universale Sprache beherrschen.
Wenn ein Channel eine Botschaft eines höheren Wesens oder Bewusstseins channeln möchte, dann geschieht Folgendes:
Die Frage des Medium wird in dem Medium selbst in seinen höheren Wesensanteilen in die universale Sprache übersetzt. Als Frage in der universalen Sprache wird diese z.B. an den jeweiligen Aufgestiegenen Meister gerichtet. Dieser nimmt diese Frage wahr und antwortet nun wiederum in der universalen Sprache, wobei er sich auf der niedrigst möglichen Ebene an das Channel richtet, aber niemals auf einer Ebene unterhalb der fünften Dimension.
Jedes Medium empfängt also die jeweilige Botschaft eines höheren Wesens auf einer Ebene ab der fünften Dimension aufwärts. Auf diesen Ebenen ist kein Channel bewusst anwesend. Die Botschaft in der universalen Sprache muss daher nun noch INNERHALB des jeweiligen Mediums mit Hilfe seines eigenen Wortschatzes in seine eigene irdische Sprache übersetzt werden. Dabei durchläuft die jeweilige Botschaft zwangsläufig den Persönlichkeitsfilter des jeweiligen Channels, also dessen Ego. Dieser Vorgang ist bei allen Medien derselbe, also auch bei den Hörmedien.
Je nachdem, wieviel Ego ein Channel noch hat bzw. welche speziellen Themen ein Medium noch nicht für sich persönlich innerlich geklärt hat, wird die Botschaft verunreinigt oder verfälscht. Die reinsten irdischen Medien kommen derzeit auf einen Reinheitsgrad von durchschnittlich 95%. Das ist sehr viel und wird nur von sehr wenigen Medien tatsächlich auch erreicht.
Die Geistige Welt teilte uns überdies mit, das schon bald nur noch Channels einen nennenswerten Reinheitsgrad aufrecht werden halten können, die zumindest teilaufgestiegen sind.
Bei genauerer Betrachtung müsste man noch zwischen Reinheitsgrad und Wahrheitsgehalt unterscheiden, denn es gibt Medien, die zwar tatsächlich channeln, dabei aber an Wesen geraten, die ihnen Botschaften übermitteln, die nicht aus der göttlichen Wahrheit kommen, sondern Illusionen (Lügen, Täuschungen) beinhalten. Es gibt bekannte Medien, deren Channelings einen Wahrheitsgehalt von unter 50% haben.
Channelings können sehr wertvoll sein, denn das Channeln ist eine sehr gute Möglichkeit, um göttliche Wahrheit zu empfangen. Jedoch sollte sich niemand von Channelings oder gar einzelnen Channels abhängig machen und alle Informationen ungeprüft glauben. Keine Information ist per se wahr, nur weil sie gechannelt wurde oder von einer bestimmten Quelle oder einem bestimmten Medium stammt.
Ich kann nur immer wieder betonen, dass man überhaupt nichts ungeprüft glauben sollte, egal welcher Quelle eine Information (angeblich) entstammt und auf welche Art und Weise diese Information (angeblich) zu uns gelangt ist, ob durch Offenbarung, Erkenntnis oder Channeln oder sonstwie.
Nimm jede Information unvoreingenommen wahr und prüfe sie dann. Und wie prüfst Du sie? Innerlich! Und wie genau? Mit Deinem Herzen! Denn das Herz ist das Durchgangstor zur Einheit.
Posts mit dem Label Channel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Channel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 15. Juli 2010
Dienstag, 29. Dezember 2009
Was ist Channeln?
Auf die enge Verbindung zwischen den Begriffen "Channeln", "Aufstieg" und "Lichtarbeit" habe ich in den entsprechenden voran gegangenen Beiträgen bereits hin gewiesen. Hier soll es daher ausschließlich um das Channeln selbst gehen.
Das eingedeutschte Verb "channeln" kommt aus dem amerikanischen Englisch. "Channel" heißt "Kanal" und "to channel" wird oft etwas holprig mit "Kanal sein" übersetzt, obwohl es sich nicht um ein Sein, sondern um ein Tun handelt. Daher ist "to channel" treffender mit "übertragen" bzw. "übermitteln" übersetzt.
Als "Channel" oder "Channelmedium" bezeichnet man einen Menschen, der channelt.
"Channeln" ist die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Informationen von einer Quelle, die außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt. Im engeren Sinne versteht man unter "channeln" das Übermitteln von verbalen Informationen. Die Quelle solcher Information kann alles Mögliche sein, z.B. Gott, Engel, Aufgestiegene Meister/innen, höhere Bewusstseine, wie das Christus-Bewusstsein oder das eigene Höhere Selbst, Naturwesen, Tiere, Pflanzen, Steine. In den vier letzten Fällen channelt man jeweils den Geist der genannten Wesenheiten, also deren fünft-dimensionalen Anteil.
Im Prinzip können auch Verstorbene und erdgebundene Seelen gechannelt werden. Davon ist jedoch abzuraten, da man sich dadurch auf die vierte Dimension ausrichtet und dann vielleicht in dieser Dimension "hängen" bleibt. Es könnte dann sein, dass man danach höhere Wesen zu channeln glaubt und doch nur auf Wesen aus der vierten Dimension "herein gefallen" ist.
Wenn man sich von vornherein einzig auf die lichten Ebenen (also ab der fünften Dimension) ausrichtet, gerät man kaum unbeabsichtigt an Astralwesen. Seriöse Channel-Lehrer lehren ohnehin nur die Anbindung an die Lichtwelt. Die Kommunikation mit dem Totenreich ist ein Spezialgebiet. Man muss schon sehr weit entwickelt sein, um beides ganz klar erkennen, unterscheiden und trennen zu können. Menschen, die mit Toten sprechen, sind meist keine geeigneten Channelmedien und umgekehrt. Allgemein sollte man die Toten in Ruhe lassen. Sie eignen sich ohnehin nicht als Quelle für höheres Wissen. Alle anderen Gründe für eine Kontaktaufnahme wären außerdem selbstsüchtig. Sie dienen weder der eigenen Entwicklung, noch derjenigen der Verstorbenen.
Das Ergebnis eines Channelvorgangs nennt man "Channeling". Es ist meist ein Fließtext, also eine Abfolge von sinnvoll zusammenhängenden Sätzen. Bilder oder Farben werden eher selten übermittelt. Ein Farb- oder Bilderleben ist meist nicht das Resultat eines Channelvorgangs, sondern kommt auf unterschiedlichen anderen Wegen zustande. Verschiedenste Gefühle können sich einstellen als Reaktion auf das Channeln von Energien. Gechannelte Wörter werden von den Medien meist als Gedanken wahrgenommen, seltener als gesprochene Worte, innerlich gehört. Dabei ist die Stimme immer die gleiche, die sich metallern anhört. Diese Art von Medium wird Hörmedium genannt.
An dieser Stelle räume ich gerne mit einem alten Vorurteil auf, wonach Hörmedien verlässlicher sein sollen als Gedankenmedien, nur weil Hörmedien die Wörter hören. Wenn z.B. in deutscher Sprache gechannelt wird, dann verwenden die jeweiligen Quellen stets das Hochdeutsche. Wenn ein Hörmedium dann z.B. "frägt" anstatt "fragt" channelt, oder "Elohims" anstatt "Elohim", dann wird man feststellen, dass diese Wörter von den entsprechenden Medien in ihrer Umgangssprache verwendet werden, obwohl sie kein Hochdeutsch sind. An solchen Beispielen lässt sich erkennen, dass die einzelnen Wörter im Bewusstsein des Hörmediums geformt werden und die gechannelten Informationen daher genauso durch den Persönlichkeitsfilter gehen, wie bei Gedankenmedien.
Für den Hörer oder Leser eines Channelings haben die erhaltenen Informationen in der Regel zuvor drei Stationen durchlaufen, bevor sie beim Empfänger ankommen:
Alle Informationen von lichtvollen Channelings gehen zunächst von der Quelle allen Lebens, also der Göttlichen Wahrheit, aus. Aus dieser Quelle speisen sich alle höheren Wesen und Bewusstseine, die dann ihrerseits eine Verbindung mit einem Channel eingehen, welches dann die Botschaften des jeweiligen Wesens channelt, bevor dieses Channeling gehört bzw. gelesen werden kann.
Schon allein deshalb ist es für jeden Menschen, der aufsteigen möchte, ratsam, das Channeln selbst zu erlernen, damit eine der insgesamt vier Stationen wegfällt. Ein weiterer Grund ist die Multiplikatorfunktion. Jeder Mensch, der channeln kann, ermöglicht es immer mehr und mehr weiteren Menschen, in den Genuss von Channelings zu kommen. Schließlich ist das Erlernen und Praktizieren des Channelns der bisher geeignetste Weg zur Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst. Auch das Höhere Selbst kann gechannelt werden. Im Laufe der weiteren Entwicklung eines Channels wird der Kanal zwischen dem Normal-Bewusstsein und dem Höheren Selbst des Menschen immer offener und weiter und ein Mensch ist schließlich in der Lage, aus seinem eigenen Höheren Selbst heraus zu sprechen, ohne dass ihm die einzelnen Wörter quasi diktiert werden. Dies funktioniert auch mit anderen höheren Wesen, die bei diesem Vorgang dann die Rolle des Höheren Selbstes übernehmen.
Jeder Mensch, der Energien überträgt, sollte sich selbst dabei stets heraus halten und ausschließlich als Kanal für höhere Quellen dienen, anstatt Energien aus sich selbst heraus zu erzeugen. Das Channeln von Informationen ist dagegen nur ein Übergangsstadium hin zum Sprechen als Aufgestiegenes Wesen aus der Einheit mit dem eigenen Höheren Selbst heraus. Als Ziel ist beiden Wegen gemeinsam, dass es schließlich zwischen dem aufgestiegenen Wesen und der Quelle allen Lebens keine weitere Station mehr gibt, egal ob es um die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Wahrheit geht.
Dass das Channeln nur eine Krücke ist, von der man nicht abhängig werden sollte, ergibt sich schon aus der Definition, nach welcher die Quelle gechannelter Information außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt und meist nicht mit der Quelle allen Lebens identisch ist. Das Ziel ist deshalb die bewusste Vereinigung mit dem eigenen Höheren Selbst, wodurch sich eine Zwischenstation zwischen dem Menschen und der göttlichen Quelle erübrigt.
Gechannelte Informationen sind auch etwas anderes als Erkenntnisse. Sie sind zunächst ungeprüftes Wissen, das meist über drei Stationen zum Empfänger gelangt ist. Bei einer Erkenntnis ist es dem Erkennenden gelungen eine direkte Verbindung zwischen seinem Normal-Bewusstsein und der Göttlichen Wahrheit herzustellen. Wenigstens für den Moment der Erkenntnis befindet der Erkennende sich im Gewahrsein Gottes. Erkenntnisse können durch gechannelte Informationen nicht ersetzt werden. Ohne eigene Erkenntnis ist eine Entwicklung des Bewusstseins nicht möglich, ohne gechannelte Information jedoch sehr wohl!
Obwohl ich das Erlernen und Anwenden des Channelns jedem Lichtarbeiter nur sehr ans Herz legen kann, um die Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst zu fördern, ist dieser Weg niemals ein Ersatz für eigene Erkenntnisse. Ich empfehle daher jedem Lichtarbeiter über alle wichtigen Fragen des Aufstiegs - am besten wiederholt - in Meditation zu gehen, um sich um eigene Erkenntnis zu bemühen. Die Mühe lohnt sich, denn die Früchte eigener Erkenntnis können unermesslich sein.
Das eingedeutschte Verb "channeln" kommt aus dem amerikanischen Englisch. "Channel" heißt "Kanal" und "to channel" wird oft etwas holprig mit "Kanal sein" übersetzt, obwohl es sich nicht um ein Sein, sondern um ein Tun handelt. Daher ist "to channel" treffender mit "übertragen" bzw. "übermitteln" übersetzt.
Als "Channel" oder "Channelmedium" bezeichnet man einen Menschen, der channelt.
"Channeln" ist die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Informationen von einer Quelle, die außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt. Im engeren Sinne versteht man unter "channeln" das Übermitteln von verbalen Informationen. Die Quelle solcher Information kann alles Mögliche sein, z.B. Gott, Engel, Aufgestiegene Meister/innen, höhere Bewusstseine, wie das Christus-Bewusstsein oder das eigene Höhere Selbst, Naturwesen, Tiere, Pflanzen, Steine. In den vier letzten Fällen channelt man jeweils den Geist der genannten Wesenheiten, also deren fünft-dimensionalen Anteil.
Im Prinzip können auch Verstorbene und erdgebundene Seelen gechannelt werden. Davon ist jedoch abzuraten, da man sich dadurch auf die vierte Dimension ausrichtet und dann vielleicht in dieser Dimension "hängen" bleibt. Es könnte dann sein, dass man danach höhere Wesen zu channeln glaubt und doch nur auf Wesen aus der vierten Dimension "herein gefallen" ist.
Wenn man sich von vornherein einzig auf die lichten Ebenen (also ab der fünften Dimension) ausrichtet, gerät man kaum unbeabsichtigt an Astralwesen. Seriöse Channel-Lehrer lehren ohnehin nur die Anbindung an die Lichtwelt. Die Kommunikation mit dem Totenreich ist ein Spezialgebiet. Man muss schon sehr weit entwickelt sein, um beides ganz klar erkennen, unterscheiden und trennen zu können. Menschen, die mit Toten sprechen, sind meist keine geeigneten Channelmedien und umgekehrt. Allgemein sollte man die Toten in Ruhe lassen. Sie eignen sich ohnehin nicht als Quelle für höheres Wissen. Alle anderen Gründe für eine Kontaktaufnahme wären außerdem selbstsüchtig. Sie dienen weder der eigenen Entwicklung, noch derjenigen der Verstorbenen.
Das Ergebnis eines Channelvorgangs nennt man "Channeling". Es ist meist ein Fließtext, also eine Abfolge von sinnvoll zusammenhängenden Sätzen. Bilder oder Farben werden eher selten übermittelt. Ein Farb- oder Bilderleben ist meist nicht das Resultat eines Channelvorgangs, sondern kommt auf unterschiedlichen anderen Wegen zustande. Verschiedenste Gefühle können sich einstellen als Reaktion auf das Channeln von Energien. Gechannelte Wörter werden von den Medien meist als Gedanken wahrgenommen, seltener als gesprochene Worte, innerlich gehört. Dabei ist die Stimme immer die gleiche, die sich metallern anhört. Diese Art von Medium wird Hörmedium genannt.
An dieser Stelle räume ich gerne mit einem alten Vorurteil auf, wonach Hörmedien verlässlicher sein sollen als Gedankenmedien, nur weil Hörmedien die Wörter hören. Wenn z.B. in deutscher Sprache gechannelt wird, dann verwenden die jeweiligen Quellen stets das Hochdeutsche. Wenn ein Hörmedium dann z.B. "frägt" anstatt "fragt" channelt, oder "Elohims" anstatt "Elohim", dann wird man feststellen, dass diese Wörter von den entsprechenden Medien in ihrer Umgangssprache verwendet werden, obwohl sie kein Hochdeutsch sind. An solchen Beispielen lässt sich erkennen, dass die einzelnen Wörter im Bewusstsein des Hörmediums geformt werden und die gechannelten Informationen daher genauso durch den Persönlichkeitsfilter gehen, wie bei Gedankenmedien.
Für den Hörer oder Leser eines Channelings haben die erhaltenen Informationen in der Regel zuvor drei Stationen durchlaufen, bevor sie beim Empfänger ankommen:
Alle Informationen von lichtvollen Channelings gehen zunächst von der Quelle allen Lebens, also der Göttlichen Wahrheit, aus. Aus dieser Quelle speisen sich alle höheren Wesen und Bewusstseine, die dann ihrerseits eine Verbindung mit einem Channel eingehen, welches dann die Botschaften des jeweiligen Wesens channelt, bevor dieses Channeling gehört bzw. gelesen werden kann.
Schon allein deshalb ist es für jeden Menschen, der aufsteigen möchte, ratsam, das Channeln selbst zu erlernen, damit eine der insgesamt vier Stationen wegfällt. Ein weiterer Grund ist die Multiplikatorfunktion. Jeder Mensch, der channeln kann, ermöglicht es immer mehr und mehr weiteren Menschen, in den Genuss von Channelings zu kommen. Schließlich ist das Erlernen und Praktizieren des Channelns der bisher geeignetste Weg zur Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst. Auch das Höhere Selbst kann gechannelt werden. Im Laufe der weiteren Entwicklung eines Channels wird der Kanal zwischen dem Normal-Bewusstsein und dem Höheren Selbst des Menschen immer offener und weiter und ein Mensch ist schließlich in der Lage, aus seinem eigenen Höheren Selbst heraus zu sprechen, ohne dass ihm die einzelnen Wörter quasi diktiert werden. Dies funktioniert auch mit anderen höheren Wesen, die bei diesem Vorgang dann die Rolle des Höheren Selbstes übernehmen.
Jeder Mensch, der Energien überträgt, sollte sich selbst dabei stets heraus halten und ausschließlich als Kanal für höhere Quellen dienen, anstatt Energien aus sich selbst heraus zu erzeugen. Das Channeln von Informationen ist dagegen nur ein Übergangsstadium hin zum Sprechen als Aufgestiegenes Wesen aus der Einheit mit dem eigenen Höheren Selbst heraus. Als Ziel ist beiden Wegen gemeinsam, dass es schließlich zwischen dem aufgestiegenen Wesen und der Quelle allen Lebens keine weitere Station mehr gibt, egal ob es um die Übertragung von Energien oder das Übermitteln von Wahrheit geht.
Dass das Channeln nur eine Krücke ist, von der man nicht abhängig werden sollte, ergibt sich schon aus der Definition, nach welcher die Quelle gechannelter Information außerhalb des eigenen Bewusstseins liegt und meist nicht mit der Quelle allen Lebens identisch ist. Das Ziel ist deshalb die bewusste Vereinigung mit dem eigenen Höheren Selbst, wodurch sich eine Zwischenstation zwischen dem Menschen und der göttlichen Quelle erübrigt.
Gechannelte Informationen sind auch etwas anderes als Erkenntnisse. Sie sind zunächst ungeprüftes Wissen, das meist über drei Stationen zum Empfänger gelangt ist. Bei einer Erkenntnis ist es dem Erkennenden gelungen eine direkte Verbindung zwischen seinem Normal-Bewusstsein und der Göttlichen Wahrheit herzustellen. Wenigstens für den Moment der Erkenntnis befindet der Erkennende sich im Gewahrsein Gottes. Erkenntnisse können durch gechannelte Informationen nicht ersetzt werden. Ohne eigene Erkenntnis ist eine Entwicklung des Bewusstseins nicht möglich, ohne gechannelte Information jedoch sehr wohl!
Obwohl ich das Erlernen und Anwenden des Channelns jedem Lichtarbeiter nur sehr ans Herz legen kann, um die Verschmelzung mit dem eigenen Höheren Selbst zu fördern, ist dieser Weg niemals ein Ersatz für eigene Erkenntnisse. Ich empfehle daher jedem Lichtarbeiter über alle wichtigen Fragen des Aufstiegs - am besten wiederholt - in Meditation zu gehen, um sich um eigene Erkenntnis zu bemühen. Die Mühe lohnt sich, denn die Früchte eigener Erkenntnis können unermesslich sein.
Labels:
Aufstieg 2012,
Channel,
Channeling,
Channeln,
Erkenntnis,
Erleuchtung,
Erwachen,
Medium
Abonnieren
Posts (Atom)
