Mittwoch, 22. Dezember 2010

Was ist ein Teilaufstieg?

Das Wort "Teilaufstieg" stammt von der Geistigen Welt. Diese hat durch meine Frau Noreia zum ersten Mal Anfang 2009 von Teilaufstieg gesprochen. Die Geistige Welt hat seinerzeit mitgeteilt, dass nach etwa einem Jahr intensiver Vorbereitung ein erster Teilaufstieg für einige Menschen möglich sein würde. Ende 2009 oder Anfang 2010 hätte es demnach soweit sein können.

Über das ganze Jahr 2009 hat die Geistige Welt zu keiner Zeit erläutert, was unter einem Teilaufstieg zu verstehen ist und wir haben auch nicht nach gefragt. Im Herbst 2009 kam dann die Ankündigung für ein erstes Teilaufstiegs-Retreat, das vom 01. bis zum 14. Januar 2010 stattgefunden hat. In diesem Aufstiegs-Retreat haben 24 Menschen ihren ersten Teilaufstieg vollzogen.

Bis zu dieser Zeit und wohl auch danach gab es die eine oder andere illusionäre Vorstellung darüber, was Teilaufstieg ist. Durch die Erfahrung spürte ich, was Teilaufstieg in Wahrheit und Wirklichkeit ist, ohne dies zu jenem frühen Zeitpunkt in Worte fassen zu können. Im November 2010 hat die Geistige Welt im Rahmen der 6. Christus-Avatar-Schulung dann erläutert, was unter einem Teilaufstieg zu verstehen ist. (Die Christus-Avatar-Schulung ist einer von zwei Aufstiegs-Fernlehrgängen, die wir anbieten. Näheres hierzu findest Du auf unserer derzeitigen Hauptwebsite Noreia-Lunava.net.)

Das Wort "Teilaufstieg" kann dazu verleiten zu meinen, dass ein Teil von uns, ein Teil unseres Seins durch einen Teilaufstieg komplett - zumindest rein im Bewusstsein - aufsteigen würde. Dem ist aber nicht so. Um ein bildhaftes Beispiel zu geben: Wie sollte z.B. unser rechter Arm aufsteigen, ohne den Rest des Körpers? Und welchen Sinn sollte das haben? Vielmehr ist es so - und das gilt auch für unseren Körper - das sich jeweils nach und nach die Schwingung unseres gesamten Seins schrittweise erhöht. Bei einem Teilaufstieg steigt also nicht ein Teil von uns bereits vollständig auf, ohne dass der Rest unseres Seins mitgehen würde.

Bei einem Teilaufstieg steigt nicht ein Teil von uns auf, sondern wir steigen teilweise auf. Das Präfix "Teil-" bezieht sich dabei nicht auf unser Sein, sondern auf den Prozess unseres individuellen Aufstiegs. Es geht also nicht um den Aufstieg eines Teiles von uns, sondern um einen (wichtigen) Teil unseres Aufstiegsprozesses. Mit einem Teilaufstieg haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg unseres individuellen Aufstiegs vollzogen.

Aber was genau passiert denn nun bei einem Teilaufstieg?
Bei einem Teilaufstieg eines einzelnen Menschen passiert etwas, was Christus in Form von Jesus vor etwa 2000 Jahren für die gesamte Erdenmenschheit u.a. bewirkt hat. In der damaligen Zeit hat Christus durch Jesus das LICHT GOTTES auf Erden wieder verankert durch die Auferstehung. Zuvor war die Energie der Dualität so dicht, dass der Aufstieg in die fünfte Dimension für das Kollektiv der Erdenmenschheit praktisch unmöglich war, denn aus einer Vielzahl an Illusionen heraus, hatte die Unbewusstheit im Menschen einen dichten Schleier gewoben, der alle materiellen Formen vollständig umhüllte und dadurch eingeschlossen hatte.

Christus Jesus hat diesen Schleier der Unbewusstheit für die gesamte Erdenmenschheit ein für alle Mal durchbrochen. Dies war ein sehr wichtiger Teil des Christusereignisses. Dies war, was damals u.a. konkret geschehen ist. Seitdem hat das Kollektiv der Erdenmenschen wieder einen permanenten Zugang zum LICHT GOTTES. Freilich war es einzelnen Menschen zu allen Zeiten möglich, vereinzelt Zugang zur Quelle zu finden. Auch war es mit enormer Anstrengung für einzelne Menschen möglich, durch konsequente spirituelle Entwicklung für sich selbst einen dauerhaften Zugang zu dem LICHT GOTTES in sich selbst zu schaffen. Der Masse der Menschen auf Erden war und ist dies realistisch kaum möglich.

Bei einem Teilaufstieg vollzieht ein einzelner Mensch dasjenige, was der Christus Jesus u.a. für die gesamte Menschheit getan hat: Er bzw. sie durchdringt den persönlichen Schleier der Unbewusstheit und erschafft sich einen permanenten Zugang zu dem LICHT GOTTES in sich selbst, also zu seiner eigenen Göttlichkeit, zur eigenen Seele. Dieser Zugang kann ein sehr kleiner oder ein größerer Zugang sein. Stelle Dir vor, Du würdest in einem Sack aus dickem schwarzen Kunststoff stecken. Kein Licht dringt zu Dir vor. Du siehst die Hand vor Deinen Augen nicht. In dem Sack ist es vollkommen dunkel. Nun gelingt es Dir, mit einer kräftigen Nadel ein kleines Loch in das schwarze Plastik zu stechen. Jetzt kommt ein klein wenig Licht zu Dir herein.

Diese Öffnung bleibt. So ist es mit dem ersten und jedem weiteren Teilaufstieg. Immer mehr Löcher entstehen in dem Schleier der Unbewusstheit bzw. bereits vorhandene werden größer. So dringt das LICHT GOTTES, welches CHRISTUS ist, ständig von Deiner Göttlichkeit aus in Deine unteren Wesensanteile, Deine unteren Körper ein, auch wenn Du Dich gerade nicht in Meditation befindest.

Während einer Meditation mag es einem Menschen gelingen, vorüber gehend den Schleier der Unbewusstheit zu durchdringen. Ist die Meditation dann beendet, so schließt sich der Schleier wieder vollständig und wir fallen wieder in unser Ego und damit in die Dualität zurück. Das ist unabhängig davon, wie dünn oder dick der Schleier noch ist. Du kennst die Situation, wenn Du mit dem Auto im Nebel fährst. Es nützt nichts, das Fernlicht ein zu schalten, denn es wird von dem Nebel zurück geworfen, es kann den Nebel nicht durchdringen, weshalb es spezielle Nebelschlussleuchten gibt, die viel heller strahlen, als das normale Schlusslicht, damit wenigstens ein bißchen Licht durch den Nebel hindurch scheint.

Auch ein dünner Schleier hält immer noch das LICHT zurück und nur während einer spirituellen Übung gelingt es, das LICHT weitgehend ungehindert auf zu nehmen. Nach einem Teilaufstieg strahlt das LICHT des CHRISTUS, welches das LICHT GOTTES ist, permanent in die unteren Körper des jeweiligen Menschen hinein und hebt dessen Schwingung an. Dies gilt für den physischen Körper, den Astralkörper, den emotionalen, den mentalen und den spirituellen Körper. Du kannst spirituell nur dann effektiv wachsen, wenn das LICHT akut in Dir wirkt. Dies ist nur dann der Fall, wenn Du in einem entsprechenden Seminar oder für Dich allein eine spirituelle Aufstiegsübung praktizierst, oder wenn Du teilaufgestiegen bist. Bildlich gesehen, verschmilzt der Himmel mit der Erde mit jedem Teilaufstieg mehr und mehr.

Da kein Mensch den ganzen Tag meditieren kann, sind Teilaufstiege in der jetzigen Zeit so wichtig. Die Geistige Welt ermöglicht Teilaufstiege durch Seminare, die Noreia und ich durchführen sowie durch den sechsten und siebten Schritt der Christus-Avatar-Schulung. Man kann auch ohne Teilaufstiege weiter den Weg des individuellen Aufstiegs gehen.

Teilaufstiege sind vor allem für all jene Menschen gedacht, die sich ihren Weg erleichtern möchten und solche Menschen, die den Impuls in sich spüren, als wahre Meister dem Kollektiv voraus zu gehen, um es danach anderen zu ermöglichen, auch ihren Weg mit mehr Leichtigkeit zu gehen.

Samstag, 20. November 2010

Bärbel Mohr als ein Beispiel für viele

Erst kürzlich erfuhren wir, dass Bärbel Mohr bereits Ende Oktober 2010 an Krebs gestorben ist. Sie wurde 46 Jahre alt und hinterläßt ihren Mann und ihre beiden neunjährigen Zwillinge. Bärbel Mohr ist hauptsächlich bekannt geworden durch ihr erstes und bis heute erfolgreichstes Buch "Bestellungen beim Universum". Sie hat aber auch eine ganze Reihe anderer Bücher geschrieben. Wir kannten sie nicht persönlich. Es heißt, sie habe gesund gelebt und sich mit alternativen Heilweisen ausgekannt. Sie war keine Lichtarbeiterin im engeren Sinne und hat dennoch nur licht/Licht gewirkt.

Da ein solches Schicksal Fragen aufwirft und in der spirituellen Szene bei mehreren Menschen zu Verunsicherung führt, habe ich beschlossen, diesen Beitrag als ein Beispiel für viele zu schreiben.
Wie kann es sein, dass ein Mensch plötzlich Krebs oder eine andere als schwer betrachtete Erkrankung bekommt und dann relativ schnell daran stirbt, obwohl dieser Mensch gesund gelebt und alternative Heilmethoden in Anspruch genommen hat?

Es gibt grundsätzlich nur zwei Arten, auf die ein Mensch sterben kann: Dies ist plötzlich und unerwartet oder nach mehr oder weniger langem Siechtum. Das liegt daran, dass es bzgl. des Sterbens nur zwei Menschentypen gibt, nämlich zum einen jene, die sich bis zu ihrem Ende aufrecht halten und sich selbst versorgen können und die anderen, deren Gesundheitszustand sich nach und nach immer mehr verschlechtert.

Im letzteren Fall sagen die Menschen dann, dass er oder sie ja auch schon soo lange gelitten habe... Wenn ein Mensch jedoch - sei er oder sie auch schon uralt - ohne vorhergehendes langes Leiden stirbt, dann zeigen die Menschen sich überrascht und sprechen von einem plötzlichen und unerwarteten Tod, was völlig unsinnig ist, da ALLE Menschen, deren Tod sich nicht Tag für Tag mehr und mehr ankündigt, "plötzlich" und "unerwartet" sterben werden, da es nur diese beiden Möglichkeiten gibt, sodass bei älteren Menschen, die sich noch einer relativ guten Gesundheit erfreuen, täglich der Tod eintreten kann.

Ein weiterer Aspekt: Da die Zukunft nicht festliegt, kann man auch bei jüngeren Menschen nicht im voraus sagen, wann ihr Todeszeitpunkt gekommen sein wird. Wenn ein Mensch jedoch bereits gestorben ist, dann kann man sicher sein, dass es dafür einen Grund gibt, auch wenn dieser nicht offensichtlich ist. Und man kann dann auch immer sicher sein, dass der Tod dieses Menschen zu genau diesem Zeitpunkt im Rahmen des karmisch Möglichen lag.

Letztes Jahr habe ich in einem Beitrag den Tod von Aurelia Louise Jones erwähnt. Sie war zwar älter als Bärbel Mohr, dennoch haben sich auch in diesem Fall viele Lichtarbeiter gefragt, warum sie so relativ kurz vor 2012 gegangen ist, anstatt den Aufstieg in die fünfte Dimension auf Erden mit zu machen. Nun, ihre Aufgabe auf Erden war erfüllt und damit der Pflichtteil ihres Seelenvertrages. Wenn dann die Sehnsucht nach Erlösung anhaltend stärker ist, als der bewusste Wille, den Weg des Aufstiegs auf Erden bis zum Ende zu gehen, dann ist der häufigste Fall, dass ein Mensch erkrankt und dann stirbt, denn eine Erkrankung ist das einzige, was ein Mensch selbst leicht manifestieren kann, ohne andere Lebewesen in sein Ableben zu involvieren.

Und auch bei Bärbel Mohr war es ganz ähnlich: Sie hatte ihre Aufgabe auf Erden erfüllt! Damit war der Pflichtteil ihres Seelenvertrages erledigt. Sie hätte nun theoretisch noch bleiben und ihren Aufstieg auf Erden vollziehen können. Doch in ihrem Fall war dies gar nicht der Plan. Die Menschenseele, die sich als Bärbel Mohr inkarniert hatte, ist nach dem Ablegen ihres Körpers in ihr Heimatsystem, das sirianische, zurück gekehrt und wurde dort mit Freuden und in aller Liebe auf das Herzlichste empfangen. Bärbel Mohr wird dereinst als Sirianerin, die sie ist, zusammen mit anderen Sirianern in einem Raumschiff zur Erde zurück kehren, wenn die Zeit gekommen sein wird, dass wir Erdenmenschen als Kollektiv offenen Kontakt mit unseren Sternengeschwistern werden haben wollen und können.

Warum hat sie dennoch alles für ihre Heilung probiert, zumal dieses Unterfangen von Anfang an zum Scheitern verurteilt war? In der Regel ist es einem Menschen nicht bewusst, dass es da eine starke Motivation gibt zu gehen. Und wenn es dann sogar ohnehin Teil des Planes ist, dann tut der Mensch sich in seinem Normalbewusstsein noch schwerer dies zu erkennen, da es nicht seiner bewussten Absicht entspricht und daher von ihm/ihr auch nicht bewusst akzeptiert wird.

Es hatte nichts damit zu tun, dass vielleicht die Heilmethoden versagt hätten oder nicht die richtigen angewendet worden wären. Nein, ein Mensch kann immer nur dann wieder gesund werden, wenn er/sie dies bis in die Tiefe seiner/ihrer Seele auch will. Und die unbewusste Absicht ist oftmals stärker als die bewusste.

Aber was ist mit dem Mann und ihren Kindern? Diese drei wussten vor ihrer Inkarnation von dieser Möglichkeit und waren darauf eingestellt, auch wenn ihr Normalbewusstsein sich nicht daran erinnert. Diese drei Seelen haben sich bereit erklärt, diese Herausforderung an zu nehmen und auch dieses läßt sich verallgemeinern: So oft wird gefragt, wie das denn sein könne, dass Eltern ihre noch jungen Kinder verlieren oder junge Kinder ihre Eltern oder ähnliches. Obwohl die Zukunft zwar nicht fest steht, kann man aber im Nachhinein immer sicher sagen, dass dieser Ausgang unter den gegebenen Umständen die höchste Wahrscheinlichkeit hatte. Daraus folgt dann IMMER für ALLE im engeren Sinne beteiligten Menschen, dass deren Seelen VOR deren Inkarnation um diese Möglichkeit wussten und diese auf Seelenebene bereits akzeptiert hatten.

Samstag, 2. Oktober 2010

Die Vier Edlen Wahrheiten in aktueller Form und Die Fünf Wege

Die "berühmten" Vier Edlen Wahrheiten gehen auf Buddha zurück. Sie behandeln der Reihe nach:

1. Die Existenz des Leidens.
2. Die Ursachen des Leidens.
3. Die Möglichkeit der Überwindung des Leidens.
4. Den Weg zur Überwindung des Leidens, den achtfachen Pfad.

Der Originaltext ist in der alten Sprache des Pali verfasst worden. Das Pali-Wort "Dukkha" wird ins Deutsche üblicherweise mit "Leiden" übersetzt. "Dukkha" beinhaltet jedoch viel mehr. Nachdem ich über die vier "alten" edlen Wahrheiten meditiert habe, möchte ich im Folgenden eine zeitgemäße Form vorstellen:

1. Das Leben der heutigen Menschen ist normalerweise unerfüllt.
2. Die Ursache für die Unerfülltheit des Lebens der Menschen ist die Unerfülltheit der Menschen selbst. Die Ursache für die Unerfülltheit der Menschen ist deren Unbewusstheit.
3. Je bewusster ein Mensch, desto erfüllter ist er und damit sein Leben.
4. Der Weg zur Erfülltheit des Menschen beginnt mit dem Weg des Aufstiegs in die fünfte Dimension. Danach stehen dem Menschen fünf weitere Wege offen:

a) der Weg der Aufgestiegenen Meister (der Weg des Aufstiegs in immer höhere Dimensionen);
b) der Weg des MERLIN;
c) der Weg der Avatare;
d) der Christus-Weg und
e) der Weg des Buddha.

Der Begriff des Leidens deckt nur den negativen passiven Bereich des menschlichen Lebens einigermaßen ab. Beispiele für negative aktive Emotionen sind Wut, Hass, Neid, Eifersucht. Da es jedoch um die Überwindung der Dualität in ihrer Gesamtheit geht, reicht nicht einmal die Überwindung aller Negativität aus. Auch alle dualistische Positivität will überwunden werden.

Auch der subjektiv positiv mit Macht, Ruhm oder Geld angefüllte Mensch wird früher oder später unzufrieden, da unsere Unzufriedenheit nicht allein von dem Negativen herrührt, sondern auch von dem dualistisch Positiven. Jeder Mensch fühlt sich in dieser Welt früher oder später unerfüllt, leer. "Leer" ist hier im dualistischen Sinne von "etwas fehlend" gemeint. Man erlebt Mangel. Spätestens hier, wenn ein Mensch an diesem Punkt angekommen ist, eröffnet sich ihm die Chance, den Weg in die EINHEIT anzutreten.

Unbewusstheit ist der erste Grund allen Übels in der Welt, da sie die erste Ursache für die Unzufriedenheit aller Menschen ist. Die Erweiterung des Bewusstseins führt zu erfüllteren Menschen und damit zu einem erfüllteren Leben.

DER Weg der Bewusstseinserweiterung ist der Weg des Aufstiegs, zunächst hin zu einem fünfdimensionalen Bewusstsein. In früheren Beiträgen habe ich von zwei Wegen gesprochen: dem Weg des Aufstiegs und dem Pfad der Erleuchtung. Dies möchte ich nun dahin gehend präzisieren, dass es zunächst - also am Anfang der Bewusstseinsentwicklung - nur EINEN Weg gibt, nämlich den Weg des Aufstiegs in die fünfte Dimension. Daran führt kein Weg vorbei! ;-)

Das Wort "Aufstieg" ist neu, der Weg ist uralt, denn es ist der Weg des Menschen überhaupt. Die Fortsetzung dieses Weges habe ich oben in vier weiterführende Wege untergliedert. Was man landläufig unter dem Weg des Aufstiegs versteht, ist hier genauer mit "Weg der Aufgestiegenen Meister" benannt worden, obwohl auch dies nicht vollumfassend ist, da jede/r einzelne Aufgestiegene Meister/in, ihre/seine ganz eigene Kombination aus den o.g. fünf Wegen für sich wählt, gemäß ihrer/seiner individuellen Göttlichkeit. Was ich bisher den Weg der Erleuchtung genannt habe, beginnt stimmig ebenfalls mit dem Aufstieg in die fünfte Dimension und geht dann mit dem Weg des Buddha weiter.

Konkrete Wege des Aufstiegs waren bzw. sind z.B. der ursprüngliche reine Weg des Buddha, der Weg der inneren Alchemie, der Weg der Hermetik (in heutiger Zeit z.B. der Weg nach Franz Bardon) oder auch der Kriya Yoga. Diese Wege benötigen in der Regel viel Zeit, Energie, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Mit Lichtarbeit kann es heute schneller und leichter gehen, wobei hier die Betonung auf "kann" liegt, denn der Weg des Aufstiegs ist noch von vielen Menschen nicht wahrhaftig verstanden.

Der oben genannte Weg a meint, dass ein Mensch sein Bewusstsein innerhalb seines individuellen Seins in immer höhere Dimensionen hinein ausdehnt. Damit verfügt ein Mensch jedoch noch nicht über spezielle Fähigkeiten. Diese erlangt ein Mensch über den Weg des MERLIN, auch wenn dies - wie in allen fünf Fällen - eine sehr verkürzte Darstellung ist. Als ein Aufgestiegener Meister, der sich in immer höhere Dimensionen empor schwingt und dank MERLIN sich immer mehr Fähigkeiten aneignet, ist der Mensch dennoch in allerlei Strukturen eingebunden. Jeder Mensch hat z.B. einen Heimatplaneten und damit auch einen Heimatstern, eine Heimatgalaxie und ein Heimat-Universum. Der Weg der Avatare befreit einen Menschen vereinfacht gesagt aus allen Strukturen, die eine Art höhere Abhängigkeit darstellen. Avatare sind wahrlich die freiesten Wesen, die es gibt, weshalb sie auch "Götter" genannt werden.

Ab einem fünfdimensionalen Bewusstsein ist man in einem gewissen Bewusstsein von Einheit. Wenn man dieses Bewusstsein erweitern möchte, dann kommt hierfür der Christus-Weg in Frage, denn das Christus-Bewusstsein ist - vereinfacht gesagt - das Einheitsbewusstsein Gottes. Dieses beginnt in der siebten Dimension und erstreckt sich für uns Menschen bis in die zwölfte.

Wenn man im Laufe eines dieser Wege erkannt hat, dass man sich damit immer noch im Bereich von Existenz bewegt, dann kann früher oder später in einem Menschen der Impuls aufsteigen, die Nicht-Existenz in sich stärker zur Entfaltung kommen zu lassen. Dann ist der Buddha-Weg angezeigt. Dieser Weg fokussiert allein auf den Bereich von Nicht-Existenz, den Bereich der reinen Essenz. Hier "bewegen" wir uns in den Bereichen des Nicht-Erschaffenen. Der innerste Kern Gottes ist das NICHTS. Die höchste Wahrheit lautet, dass da nichts ist, außer dem NICHTS. Dieses NICHTS ist allerdings kein dualistisches Nichts. Hier fehlt nichts, hier ist kein Mangel. Dieses NICHTS als der Kern Gottes ist das Zentrum von allem Nicht-Sein (Essenz) und allem Sein (Existenz). Dieses NICHTS ist letztlich ALLES und damit auch die höchste Wirklichkeit und die höchste Wahrheit. Wir nennen es dennoch NICHTS, da es mit nichts vergleichbar ist, was wir kennen oder uns vorstellen können.

Die LEERE ist die Wirkung des NICHTS. Nur das NICHTS kann einen Menschen letztlich ganz und gar erfüllen, denn da das NICHTS ALLES ist, ist es auch die FÜLLE selbst und der Kern der FÜLLE, geht also über das, was wir als FÜLLE kennen, noch weit hinaus. Daher sprechen wir hier auch von der LEERE als der Wirkung des NICHTS, da wir - wenn wir ganz und gar von dem NICHTS erfüllt sind - vollkommen LEER sind von allem, was wir kennen und uns vorstellen können. Da die LEERE jedoch keine dualistische ist, fehlt uns nichts, erleben wir keinerlei Mangel, sondern sind so sehr erfüllt, wie wir erfüllter gar nicht sein könnten.